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Träume sind Schäume? – Eine Rezension der Anthologie „Autorenträume“

von Ralf Burnicki (Redakteur der Literaturzeitschrift Tentankel, Bielefeld)

 
cover_autorenträumeWas sind die Träume, Hoffnungen, Ziele von AutorInnen? Diese Frage sollten Autoren und Autorinnen literarisch beantworten. Wovon wird hier geträumt: Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können oder ein Kind mit einem Märchen glücklich zu machen?

Die Herausgeberinnen des ca. 330-Seiten schweren Bandes Petra Hartmann und Monika Fuchs wählten aus über 300 zugesandten Antworten die phantasievollsten aus. Darunter findet sich der Beitrag der Dichterin Frederike Frei, die in ihrem Arbeitszimmer Buchstaben zu einer „Wörter-WG“ zusammenkommen lässt. Buchstaben formieren sich zu Wörtern, denn sie wollen „unbedingt berühmt werden, die Schlingel, damit sie ewig dastehen in den Bibliotheken … Sie hetzen nie, doch sind ständig auf Achse, allzeit bereit und wollen spielen … Drei Pünktchen hinmalen, eine ganze Zeile mit Leerzeichen darunter legen, schon kehrt Ruhe ein. Das beleidigt sie.“ Eine muntere Geschichte einer Autorin, die laut Hanser die „vitalste Akteurin der Schreibbewegung“ ist und überdies Trägerin des Botho-Strauß Preises.

Unter den vielen SchreibaktivistInnen des Bandes findet sich auch der Herforder Artur Rosenstern, der die (im übrigen gut verfasste) Geschichte eines nach seiner Erstveröffentlichung fiebernden Autors erzählt. Dessen nicht mit allen Gewässern der deutschen Sprache vertrauter langjähriger Freund Murat versucht weiterlesen

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„Mein Agent“ im Sammelband „Autorenträume“ erschienen

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Es gibt wieder etwas Neues von meinem guten Freund Murat. Die Kurzgeschichte „Mein Agent“ ist  im Sammelband „Autorenträume“ im M.Fuchs Verlag erschienen. Mit einem Geleitwort der Bestsellerautorin Tanja Kinkel (Droemer Knaur Verlag).  Einen kurzen Blick in die Authologie können Sie unter Amazon reinwerfen, unter folgendem Link:

Autorenträume lesen

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LOG – Zeitschrift für Internationale Literatur veröffentlicht einen Märchentext von mir

Die Wiener Zeitschrift LOG (Zeitschrift für Internationale Literatur) veröffentlichte in ihrer März-Ausgabe (Nr. 136) einen Märchentext von mir – anlässlich des Grimm-Jahres. Besten Dank an die Redaktion!

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Literaturzeitschrift „Driesch“ veröffentlicht eine weitere Story

Der Beitrag “War Väterchen Frost Kommunist?” ist in der Ausgabe Nr. 13, 2013 der Literaturzeitschirft “Driesch” erschienen, Driesch Verlag, Österreich.

 

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Zeitschrift „Volk auf dem Weg“ veröffentlicht ein Interview mit mir

Die Zeitschrift „Volk auf dem Weg“ hat in Ihrer April-Ausgabe 2013 ein Interview mit Artur Rosenstern veröffentlicht. Besten Dank an die Redaktion (und an die Autorin Agnes Gossen-Giesbrecht, die das Interview führte) !

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Zeitung „Novye Semljaki“ veöffentlicht eine Rezension zu „Planet Germania“

In der April-Ausgabe 2013 der Zeitung „Novye Semljaki“ ist eine Rezension des Buches „Planet Germania“ erschienen. Besten Dank an die Redaktion!

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Interview beim WDR Funkhaus Europa

Der Sender WDR Funkhaus Europa strahlte am 9.01.2013 ein Radio-Interview mit mir aus (s. unter Interviews). Ich danke an dieser Stelle der Redaktion ganz herzlich!

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Zeitung „Dawai“ veröffentlicht eine Rezension des Buches „Planet Germania“

Die Wiener Zeitung „Dawai“ veröffentlichte in ihrer Dezember-Ausgabe eine Rezension des Buches „Planet Germania“.  Ich danke an der Stelle der Redaktion vielmals. Näheres s. unter: www.dawai.at

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IGdA aktuell veröffentlicht eine Rezension des Buches „Planet Germania“

IGdA aktuell – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Jg. 36, Nr. 4, 2012) veröffentlichte kürzlich eine Rezension des Buches „Planet Germania“. Näheres s. dort.

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Kurzgeschichte „Ungeziefer“ ist in der IGdA aktuell erschienen

IGdA aktuell – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Jg. 36, Nr. 3, 2012) hat kürzlich die Kurzgeschichte „Ungeziefer“ veröffentlicht. Herzlichen Dank an die Redaktion!

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Literaturzeitschrift „Driesch“ druckt ein Gedicht und eine weitere Geschichte ab

Das Gedicht „gerstenernte“ und die Kurzgeschichte „Liebeslichter“ sind in der Ausgabe Nr. 11, 2012 der Literaturzeitschirft „Driesch“ erschienen, im Driesch Verlag, Österreich.

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„Mein Leben am Ende der Welt“ in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Driesch“ erschienen (2012)

Auszug aus „Driesch“, Nr. 10 /2012, Driesch Verlag:

Man hatte mir erzählt, ich hätte bis zum fünften Lebensjahr nur Deutsch gesprochen (sofern man im heutigen Deutschland die altschwäbische Mundart als Deutsch  bezeichnen darf …). Ich erinnere mich jedoch so gut wie gar nicht daran. Seit ich mich sprechen hören kann, machte ich früher in der Sowjetunion fast ausschließlich von der russischen Sprache Gebrauch. Es gab allerdings bei der Konversation mit meiner durch und durch schwäbischen Großmutter einige Situationen, in denen ich mich instinktiv dazu entschieden hatte, lieber Deutsch anzuwenden. Mein Gefühl sagte mir, ich würde so mein Ziel eher erreichen. Zumeist ging es dabei um Mahlzeiten, und zwar um meinen Nachmittagssnack.

Meine beiden Elternteile waren gewöhnlich tagsüber an der Arbeit, meine Großmutter schmiss in der Zeit den Haushalt. Im Sommer verbrachte sie die meisten Nachmittage im Garten, in der prallen Sonne, während das Thermometer 40 ° C im Schatten  maß. Sie hackte unentwegt Unkraut, band fürsorglich die Tomaten an die Stöcke fest oder sorgte dafür, dass allerlei lebenswichtige Pflanzen und Obstbäume nicht gänzlich verdursteten.
Ich kam meist gegen vier Uhr nachmittags wolfshungrig nach Hause vom Baden in einem etwas größeren Bewässerungskanal und sagte: „Oma! Ich will Brot, Marmelade und Milch.“ Mein Magen knurrte auffällig, deshalb entzog es sich meinem Verständnis völlig, warum die Großmutter ausgerechnet in diesem Augenblick unbedingt erst das Beet zu Ende hacken wollte, bevor sie meiner Bitte entsprach.
„Oma! Ich hab Hunger“, insistierte ich. „Ich will Brot, Marmelade und Milch!“ weiterlesen

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Gedicht „Der Fremde“ im Mai 2012 in der Zeitschrift „Die Brücke“ veröffentlicht

„Der Fremde“, aus: „Die Brücke“, Nr. 160, S. 134 (Auszug!)

Weiß du,
Nichtfremder,
was das Fremdsein bedeutet?
Weiß du, wie es sich anfühlt?

Nein, sagst du.
Dann höre mir zu.

Fremdsein heißt,
als würde man plötzlich
unzählige Jahre
zurückgeschleudert,
weit weg in die Kindheit,
als Mutter am Bette noch
süßliche Schlaflieder sang
als sie dort Nacht für Nacht wachte, weiterlesen